Kategorie: Preiset die Schönheit der Welt!

Alles was mir Spaß macht, alles was toll oder anmerkenswert ist, sollte hier reinkommen :-)

Ein (Nach)Spiel um Macht und Liebe

Hier möchte ich mal eine Abenteuerempfehlung aussprechen, weil ich die Ehre hatte, dieses Szenario aus dem Band Maskenspiele und Kabale jetzt zum zweiten Mal zu spielen – mit demselben Charakter!

Und das ist sehr gut möglich, denn es ist nicht nur modular aufgebaut und kann verschiedene Ausgänge haben, sondern das Thema des Abenteuers – die Wahl der Consilieri in Belhanka – ist jedes Jahr wieder aktuell. Verschiedene Stimmungen sind auch gut möglich, wie ich gestern gut bewiesen bekommen habe, ebenso kann man das Szenario so abkürzen, dass es an einem Tag durchspielbar ist.

Unser erster Anlauf war dabei etwas zu „groß“ möchte ich fast schon sagen. Die SL hatte am Anfang zu viele Charaktere zugelassen und es geriet etwas durcheinander – leider (und das bedaure ich wirklich sehr) ist die Gruppe nicht bis zum Ende des Abenteuers bestehen geblieben, gerade als die Helden richtig warm miteinander wurden und das Szenario auf seinen Höhepunkt zusteuerte, musste einer der Spieler aussteigen (böse Arbeitswelt, böse!) und dass war das Aus für dieses Abenteuer. In dieser Runde wurde eher dramatisch und an actionreichen Mantel&Degen Filmen orientiert gespielt, gewürzt mit einer Prise Mafiafilm und der Protagonist-NSC wurde durch den Vater meiner Heldin, einer Belhankaner Magierin ersetzt.

Von daher war ich etwas skeptisch als ich die Ausschreibung für den gestrigen Tag im Drachenzwinge-Spontanrundenforum sah. Das Abenteuer hatte ich schon einmal gespielt, aber das hält mich selten ab, es noch mal zu versuchen. Ich stellte sogar die Magierin zur Auswahl (neben meinen anderen Charakteren) und der SL wählte sie – er wollte offenbar eine „Ortskundige“ dabei haben. Und ich muss sagen: Ja, es war eine sehr gute Entscheidung! Die Runde war vom Stil her ganz anders, locker-leicht, klischeehaft-übertrieben (auch von SC-Seite hier, ich möchte dabei den Grie…Zyklopäer hervorheben, der uns (dank YouTube) die ganze Zeit mit Bouzoukimusik unterhielt) und sehr fröhlich (was auch an der Bouzouki lag), vor allem auf gewaltfreie Lösungen ausgelegt und beim ganzen Plot eher lustig. So wurde aus dem gefährlichen Mafiakiller Mertel ein charmanter Schlapphutstreuner, der uns (naja vor allem mir in Form meiner Magierin) sehr ans Herz wuchs und uns fleißig mit Informationen versorgte. Auch die Szenen waren anders – obwohl der Grundplot derselbe war. Durch den modularen Aufbau hatten wir nichts mit den Picaros und mit dem Bandenkrieg nur wenig zu tun – gaaanz anders als im ersten Abenteuer, da ist (wohl auch weil wir zu schnell etwas forsch wurden) fast unsere Geweihte an Armbrustbolzen gestorben und die Picaros waren ziemlich dicke mit den Helden. Das nur als Beispiel. Ich habe im Grunde zwei verschiedene Abenteuer unter derselben Prämisse gespielt…

Das „wiederkehrende“ Szenario eignet sich somit wunderbar zum mehrfachen spielen und darf auch ruhig ein bisschen schwieriger werden – als Kampagnensetting mit Ziel „einer der Helden wird Consilieri“ kann man die Helden sogar wunderbar an der Wahl wachsen sehen, während sie zwischen den Wahlen ihre Interessen verfolgen können. Mich würde so ein Setting sehr reizen, wenn ich Zeit dafür hätte, würde ich so etwas sehr sehr gerne spielen. So wird das allerdings ein Wunsch bleiben, der nicht zu erfüllen ist – aber das hindert mich nicht daran, das Szenario einmal auf der DZ Con für einen ganzen Tag anzubieten. Oder vielleicht zwei Tage. Wenn man es genießen und nicht hetzen will, ist das sogar eher zu empfehlen.

Everworld Engine

Auf dem großen :T:-Treffen bat mich der großartige Minneyar, dem ich nicht nur interessante Stunden des philosophierens über die Geburt eines neuen Universums und meinen Titel „Mondpapa“ verdanke, hier einmal seine „Everworld Engine“ zu verlinken. Dem Schöpfer zahlreicher meeerkwürdiger Universen und etlicher Musikstücke, die ich noch immer in Cthulhu verwende konnte ich diese Bitte natürlich nicht abschlagen. Den Link findet ihr auf der Hauptseite rechts… unten.

Aber ich kann mir vorher wenigstens seine Seite angucken und hier ein wenig darüber schreiben. Was finden wir also vor? Welten, wie der Name schon sagt. Ein Weltengegerator sorgt für eine Menge abwechslungsreicher wie abgedrehter Welten auf Knopfdruck. Einziger Kritikpunkt: Es ist ein clientseitig ausgeführtes Javascript… naja, davon mag man halten was man will… es funktioniert immerhin. 😉

Dann findet man da noch Pyros, seine Welt die genau so abgedreht ist wie die Welten, die der Generator (oder eher… die Engine) ausspuckt. Allerdings in etwas ausführlicher. Passend dazu gibt es auch ein durchklickbares Soloabenteuer, wo man diese Welt ein wenig kennen lernt.

Insgesamt eine schöne Seite, man darf auch die Musik nicht vergessen, die er so gemacht hat… es ist zwar nicht die gesamte Musik von ihm dort online, die ich bei mir habe, aber doch so einiges… und äh… Krach ist auch noch da, wer schon immer mal digitalen Krach haben wollte… 😀

Also von mir gibts eine Empfehlung für diese wunderbare Seite auf der bestimmt immer mal wieder frischer Inhalt kommt. Hab ich hier ja schließlich auch vor!

MS Con 2013 Teil 0: Die Con

Nun stehe ich also auf der kalten, regnerischen Haltestelle Hämelerwald und warte auf den Zug – eine perfekte Gelegenheit, einen Blog Beitrag zu verfassen.

4 Tage, wenn man die halben Tage zusammenzählt, trafen sich in Sievershausen einige Rollenspieler, um zusammen zu spielen. Das waren Brettspiele, teilweise selbst entwickelte Kartenspiele und manchmal auch Rollenspiele.

Ich will in den nächsten Tagen einmal die Spiele, die ich gespielt habe, Revue passieren lassen. Das mache ich in einzelnen, kleinen Beiträgen, die ich in den nächsten Tagen schreiben werde. Denn fast jedes dieser Spiele hat einen eigenen Beitrag verdient. Fast, weil ich es nach „Spielslots“ unterteilen werde und ich in einem Slot sogar mal zwei Brettspiele ausprobiert habe.

Wer sich noch für die Gegebenheiten auf der Con interessiert, kann hier weiterlesen, andere können bis zum Ende scrollen, wo sich eine Auflistung der Runden befindet. Read More MS Con 2013 Teil 0: Die Con

Zombie-Konfrontation!

Gestern Abend hat sich ein mir bis dato noch unbekannter SL bei DSA einen Halbgottstatus verdient. Und zwar nicht, weil er souverän leitete, die schlimmsten Regeln außen vor ließ und tatsächlich mal ein Spontanabenteuer mit coolem Plot an einem Abend durchgespielt bekommen hat, sondern:

Weil er während eines Zombiesturms eine Hauswand durch eine Zombiekuh hat einreißen lassen.

Super Effekt. Einfach klasse. Ich hätte mich (mit meinem Monsterjäger-Wegelagerer) sofort draufgestürzt und das Vieh niedergemetzelt aber wir mussten vor der Horde in einen noch ungeweihten Borontempel fliehen (das mit dem „noch ungeweiht“ konnten wir anhand der Baugerüste ahnen und nur geweihte Tempel bieten Schutz vor den Zombies), auch weil wir verwundete und bewusstlose NSCe dabei hatten. Und in demkleinen Kammerspiel beim verschanzen konnte ich meinen Charakter so richtig schön druchdrehen lassen und eine richtig harte Konfrontation mit dem geschwätzigen, aber astral ausgepumpten Magier riskieren (da der Spielabend eh fast vorbei war) und es so richtig schön eskalieren lassen – körperliche Schäden für den Zauberer wurden nur durch seinen InGame angeworbenen SC-Leibwächter verhindert. Mit dem es dann am nächsten Morgen, als die Zombies weg waren, einen waffenlosen Showdown gab.

Wunderbares Spiel. So muss das laufen. Auch wenn die nymphomane, hübsche, halbelfische Jägerin nicht zum „Zug“ kam an diesem Abend, aber das ist eine andere Geschichte…

HEX HEX – Hollow Earth Expedition

So, gerade hat meine montägliche Runde abgesagt und wurde durch einen spontanen OneShot des Pulp-Adventurespiels „Hollow Earth Expedition“ ersetzt.

Und ich muss sagen: ich mag das System! Schnell, einfach, man könnte fast sagen universell und recht cinematisch. Die Kämpfe sind angenehm zeitsparend und recht heftig, ich persönlich habe mich ziemlich gut in die „alte Welt“ versetzen können. Was natürlich auch sehr an meiner Begeisterung lag, das System endlich einmal ausprobieren zu können.

Leider hieß es, ich solle meinen Lieblingstypus, den adligen britischen Gentleman-Großwildjäger nicht spielen. Ich sollte auf einen anderen Archetypen zurückgreifen. Böser Fehler. Der amerikanische Reporter hat zwar auch Spaß gemacht, aber zumindest bei diesem galt die alte Devise: spiele niemals mit einem Archetypen, wenn du was reißen willst. Der beste Skill war „Schriftstellerei“. Ähm, ja, da hätte man was draus machen können, aber irgendwie zündete das nicht so ganz. Ansonsten waren seine Werte eher unterdurchschnittlich. Die anderen hatten stets mehr Würfel als ich…

Das Abenteuerchen war recht linear aber angenehm zu spielen um das System kennen zu lernen. Es mangelte leider sehr an Interaktionsmöglichkeiten mit NSCen, wo die doch recht guten Sozialskills des Reporters zur Geltung hätten kommen können, aber das wog der SL wieder mit genug Pulp auf, um mich zu versorgen. Der Endgegner war allerdings extrem heftig. Er hatte so viele Angriffs- und Verteidigungswürfel wie unsere gesamte Gruppe zusammen, wodurch der Endkampf nur durch „Glück“ gewonnen werden konnte.

Alles in allem muss ich aber sagen: das kleine System hat sich tapfer geschlagen und bewährt. Wenn sich die Gelegenheit bietet werde ich es gerne noch einmal spielen und den ausfüllbaren Charakterbogen werde ich mir umgehend ausdrucken und ein paar mal vervielfältigen. Die Archetypen lassen sich sicherlich noch etwas ausfeilen.

Jetzt muss ich den SL nur noch fragen wie viel Erfahrung wir gesammelt haben und wie ich sie ausgeben kann – vielleicht wird ja doch noch was aus meinem kleinen Reporter… 😀

Das Bild in meinem Kopf

Was mir momentan wieder im Kopf herumspukt: das Bild des horasischen Ogers. Mit Stulpenstiefeln, Federhut und Lendenschurz. Das Rapier in seiner Hand hält er falschrum, damit er mit dem Griffkorb ordentlich zuhauen kann – sobald ihm seine Klugheitsprobe gelingt, wird er an die Spitze des Rapiers, das immer so in die Finger schneidet, mal einen Korken setzen…

Vinsalter Frühlingstreffen 2010

Neu ist das Semester und neu ist auch endlich mal wieder Zeit und Muße zum schreiben und ich will erstmal von etwas erzählen: nämlich dem Treffen des Vinsalter DSA-Forums in Wirberg.

Wirberg ist ein im hintersten Hessen, zentral im Nichts gelegener Hügel, auf dem drei Häuser stehen. Ein Bauernhof, eine Kirche und ein Freizeitheim einer anderen Gemeinde in das laut Beschreibung 30 Leute passen. Die hatten sich auch angemeldet und angekündigt. Der Luxus war unermesslich: wir hatten nicht nur eine Spülmaschine sondern auch Getränke auf Kommission. Die Extrapolierung des für alle am wenigsten nicht wohlschmeckendsten Bieres war zwar ein längeres Drama, aber am Ende reichte es für Flens und Becks sowie diverse Softgetränke. Schleichwerbung Ende.

Nein, doch nicht, denn neben etwa 30 jungen Menschen (von denen aber ein gefühltes halbes Dutzend mitgebrachte Freundinnen waren, die nichts mit Rollenspiel am Hut hatten) hatten wir noch zwei Schotten und einen Iren (keinen Irren, sondern den von dieser Insel wo sich die Leute immer zanken) dabei: Mr. Jameson (das ist der Ire), Mr. Macallan und Mr. Lagavulin. Die ersten beiden begleiteten uns bereits auf der Hinfahrt… was dazu führte, dass ich am Freitagabend nicht alle Namen behalten konnte, die mir vorgestellt wurden. Aber das hätte ich auch so nicht geschafft. Ich lerne pro Forentreffen immer 1W6+1 neue Leute kennen. Diesmal waren es 4: Herr der Nacht, Shahanja, ein Fabian und ein Roman.

Kommen wir nun aber zum Ablauf des Ganzen: gemäß der Tradition der Vinsalter Forentreffen lief es so unorganisiert wie möglich ab, aber nicht völlig unorganisiert. Am Ende sollte geputzt werden, in der Mitte wollten wir zwei verschiedene Suppen kochen, jeder sollte die Getränke aufschreiben die er aus den Kästen nahm und ansonsten hatte niemand einen Plan und nur wenige Leute hatten etwas zum spielen vorbereitet. Ich wurde gefragt ob ich vielleicht „Deadlands“ spielen wollen würde und stimmte zu – Quendan hatte das Regelwerk, aber keine Charakterbögen dabei, wollte aber gerne ein kurzes Szenario leiten. Ich schrieb mir also meine Figur auf: Charlene, die hübsche, wohlklinge, abergläubische und rachsüchtige (und außerhalb der Werte recht rassistische) Bardame mit ihrer Winchester. Mit der sie erstaunlich gut umgehen konnte. Zusammen mit einem schwarzen Nahkämpfer mit Eisenbahnschienenteil (Herr der Nacht), einem Outlaw (Yngvar) und einem übelst geizigen Kutscher (Drakon) traf sie in einer Schlucht, in der sie von einem Monster überfallen wurden, auf einen äußerst selbstsicheren Marshall (Shahanja) und seinen Leibarzt, einen putzigen Mexikaner (Dajin). Mexikaner und Afroamerikaner bekamen etwas Intoleranz zu spüren, für die ich leider keine Punkte mehr bekommen habe, und wir folgten auch dem Plot, einen anderen Outlaw zur Strecke zu bringen, wobei sich herausstellte, wie fies dieses Regelsystem sein kann. Einerseits war meine Initiative im Kampf äußerst glücksabhängig (mal durfte ich fünf Aktionen pro Runde machen, mal gar keine…) und andererseits gibts in dem System scheinbar keine „Tanks“, wie der Herr der Nacht mit seinem Nahkämpfer feststellen musste. Er würfelte aber auch unsagbar schlecht und war nach einem Kampf für die nächste Zeit erstmal raus. Die Runde unterbrachen wir irgendwann und beendeten sie leider auch nicht, obwohl wir kurz davor waren, die Outlaws niederzumähen. Es war aber auch schon vier Uhr morgens. Keine Zeit wie ich in der nächsten Nacht feststellen sollte.

Aber der nächste Tag begann recht harmonisch und früh nach zu wenig Schlaf. Ich lernte weiter Leute kennen, frühstückte, grillte endlich und beobachtete das „internationale Tischballturnier“. Eine legendär lächerliche und äußerst belustigende Veranstaltung aus der Kombination von Tischtennisplatten und Fußbällen. Es meldete sich das halbe Forum, um mit der Hand als Schläger und dem Fußball als Ball eine Art Tischtennis zu spielen, in der jeder Spieler ein Land verkörperte. Es gab Vorrunden, K.O.-Matches und ein Finale in dem… ja ich weiß nicht mehr wer gewonnen hat, denn ich war schon am spielen. Und zwar jene DSA-Runde die ich organisiert hatte und in der ein gnädiger Kimaron für uns „Die Wandelbare“ leitete. Wir vier Spieler wussten erst nicht, was wir spielen sollten, entschieden uns aber dann für eine reine Gildenmagierrunde. Es war sehr lustig aber auch sehr stimmungsvoll-effektiv. Niemand sollte einen Brabaker Nekromanten unterschätzen, der zunächst unsere Angreifer von einem Zant grausam zerfetzen lässt und die daraufhin als Geister in unserer Welt gefangenen, gequälten Seelen beherrscht und ausfragt, was das sollte und von wem sie stammen… grausam aber effektiv, denn so kamen wir Hintergründen des Abenteuers auf die Spur, die uns eigentlich hätten verschlossen bleiben müssen. Außerdem verkürzten wir durch eine simple, äußerst naheliegende Aktion das Abenteuer um einige Seiten und einen Kampf (also am Tisch effektiv um 2-4 Stunden…) womit der Autor wohl auch nicht gerechnet hatte. Sagte zumindest unser äußerst geduldiger Highlor… Meiste… Spielleiter, den an einem Punkt unsere ständigen Blödeleien wohl wirklich annervten und wir sie dann zugunsten sehr stimmungsvoller Szenen stark einschränkten. Nur eins nervte den Spielleiter mehr: ein Mitspieler (ich verzichte auf die Nennung von Namen) hat doch tatsächlich eine Entscheidung des SL angegriffen und mit einer mühsam herausgesuchten Textstelle sein „Recht“ bewiesen – damit er es (O-Ton) „das nächste Mal dann richtig macht.“ Der Spieler bekannte sich auch später in geselliger Runde als Regelfetischist, was die Situationen aber nicht besser machte. Ja ich verwende absichtlich den Plural, denn es gab drei solcher Situationen, nach denen der SL schlussendlich dem Spieler alle Regelbücher entriss und klar machte, dass er solches Verhalten nicht wünschte. Das war konsequent und gut – und das Abenteuer leitete er auch souverän zu Ende, wobei ich nicht weiß, inwiefern er den letzten Teil verändert hat, der sich dann doch sehr krass auf meinen Charakter auswirkte und diesem nun einen neuen Metaplot verschafft hat – auf der Suche nach der Skrechu…

Als wir dann um kurz vor vier mit dem Abenteuer fertig waren, gab es noch eine gesellige Runde mit Herrn Lagavulin, einer Gitarre und diversen Rollenspielern, denen das Talent „Singen“ nicht soo wichtig war, die sich aber nicht scheuten, von ihren niedrigen Werten Gebrauch zu machen, sodass auch hier und da vorhandene hohe Talentwerte eher untergingen. Ich versuchte, sie zu genießen, genoß dabei aber den alten Schotten etwas zu sehr und wankte gegen 6 Uhr morgens dann in mein Bett in dem ich friedlich bis zum Ende des Forentreffens schlief…

Alles in allem muss ich sagen: die Location war gut, auch wenn man den Bauernhof aus dem Setting hätte rauslassen können, denn um 5 Uhr früh laut muhende Kühe und der Geruch der in direkter Nachbarschaft liebevoll gepflegten Jauchegrube gaben der Atmosphäre einen leichten Dämpfer. Spülmaschinen sind ein echter Gewinn, große Suppentöpfe auch und große Grills sowieso. Das Haus war gut ausgestattet, hatte einen leichten Hang zum lauten Knarren, war aber ansonsten echt fein und gemütlich. Dass Getränke auf Kommission bereitstanden war ebenfalls ein super Service.

Dank an die Leute und bis zum nächsten Mal!